Schon 20 Jahre zuvor hatte der Kartograph Paolo Toscanelli die Möglichkeit der Westroute dem portugiesischen König theoretisch und im Kartenbild dargelegt, jedoch hatte dieser kein Interesse daran. Ganz anders Kolumbus, der fest an Toscanellis Theorie glaubte und viele Jahre lang an den westeuropäischen Königshöfen nach Sponsoren für seine Expedition gesucht hatte.
In Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon, dem spanischen
Königspaar, fand er dann willige Förderer, die ihn jedoch noch Jahre auf den
endgültigen Vertrag warten ließen. 1492 war es dann soweit und Kolumbus konnte
mit einer kleinen Flotte aufbrechen. Viele Wochen verbrachten er und seine
Männer in unbekannten Gewässern. Der Unmut der Matrosen über die ungewöhnlich
lange Reise hätte fast schon zur Meuterei geführt. Am 12. Oktober 1492 aber
erklang dann der lange ersehnte Ruf: "Tierra, Tierra!" Land in Sicht!
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hte/kolumbus/

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