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"Was Schüler über Design wissen müssen" - Fachtagung des BDK in Hamburg 16.-17.9.2005

"Design" ist in den neuen Rahmenplänen für das Fach Kunst in der Sekundarstufe I als Arbeitsbereich und als verbindliches Bezugsfeld in der gymnasialen Oberstufe ausgewiesen. Die Teilnehmer der Fachtagung haben die Möglichkeit Design-Unterrichtsbeispiele, Gestaltungsverfahren und Anforderungen an die Studienanfänger kennen zu lernen...




„Gern würde ich mal mit meiner Klasse typografisch arbeiten, weiß aber nicht wie.“
„Wie berate ich gestalterisch interessierte Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung?“
„Ich durchschaue nicht, warum meine zeichnerisch begabten Schülerinnen und Schüler bei Aufnahmeprüfungen an künstlerischen Hochschulen scheitern.“
„Meine Versuche, im Arbeitsbereich ‚Design’ zu unterrichten, scheitern an dem Anspruch, professionell mit Material und Werkzeug umzugehen. Dafür sind die Voraussetzungen nicht gegeben“
„Ich habe Kunst studiert, aber nicht Architektur und Design – wie soll ich seriösen Unterricht in diesen beiden Arbeitsfeldern entwickeln?“

 


Solche und ähnliche Gedanken haben Sie in letzter Zeit häufig vorgetragen - auch im Zusammenhang mit den neuen Rahmenplänen für das Fach Bildende Kunst. Diese weisen „Design“ als Arbeitsbereich in der Sekundarstufe 1 und „Alltagkultur“ als verbindliches Bezugsfeld des Faches Bildende Kunst in der gymnasialen Oberstufe aus. Im Unterricht hat sich seitdem einiges zum Thema getan. Unter Kolleginnen und Kollegen eine Plattform für gegenseitige Anregungen und den fachlichen Austausch zu schaffen, ist eines der Ziele der Tagung.

Wenn man die Anzahl gestalterischer Berufe in den Blick nimmt, wird deutlich, dass auch Kunsterzieherinnen und Kunsterzieher zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler beitragen können. Hilfestellung und Orientierung dabei bietet die Agentur für Arbeit an.

An den Kunst- bzw. Designhochschulen wird zunehmend die Notwendigkeit gesehen, die Verbindung zur Schule herzustellen, um verbreiteten Missverständnissen über Anforderungen im Kunst- und Designstudium zu begegnen, aber auch, um zu einem lebendigen fachlichen Austausch zu kommen. Kontakte entstehen zum Teil noch zögerlich im Schatten gegenseitiger Vorurteile und Nicht-Befassungs-Wünsche, zum Teil aber auch mit frischer Initiative und Bereitschaft. Die Tagung soll auch Raum für Begegnungen zwischen Schule und Hochschule bieten und einen Impuls zur Intensivierung der Kontakte liefern. Besonders zu danken ist hier den Lehrenden der HfBK Hamburg, der HfK Bremen und der Fachhochschule Münster, die – unter Verzicht auf Honorare, sonst wäre Ihre unbezahlbare Hilfe für uns nicht finanzierbar – Vorträge und Workshops anbieten.


Organisatorische Hinweise:

Teilnehmerbeitrag :

Für die Teilnahme an der Fachtagung wird kein Beitrag erhoben. Für die Teilnahme am Buffet (optional) am Eröffnungstag sind 25 € zu entrichten. Für das Buffet ist eine Voranmeldung erforderlich, das Geld ist mitzubringen, Getränke sind nicht inbegriffen. (Mindestteilnehmerzahl 60).
Getränke und ein Imbiss werden am Samstag zum Kauf bereitgestellt.

Anmeldung:
1. Bitte melden Sie sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis zum 2. September per Fax an und
2. kreuzen Sie auf dem dafür vorgesehenen Feld an, ob Sie an dem Buffet teilnehmen möchten.

Die Anmeldebestätigung wird zugesandt und ist als Eintrittskarte zur Tagung mitzubringen.

Informationen zur Fachtagung:

Erhalten Sie von
Beate Pohlendt, telefonisch unter 4 28 01 36 33
und Rosemarie Stuhlmann-Laeisz, telefonisch unter 4 28 01 36 35

Orte der Veranstaltung:

Freitag –
Museum für Kunst und Gewerbe – Spiegelsaal -
Steintorplatz, 20099 Hamburg

Samstag –
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung – Hartsprung –
Hartsprung 23, 22529 Hamburg, Haus A, B und M


Themen der Workshops:

In den Workshops werden von den Referentinnen und Referenten Unterrichtsbeispiele vorgestellt und Vorgehensweisen ansatzweise erprobt (Workshop 1 – 4), die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Verfahren des Design eingeführt und arbeiten selbst praktisch (Workshop 5 – 9), sie erhalten Informationen über außerschulische Lernorte und Zugänge zu Beruf und Studium (Workshop 10 – 13).

>weitere Informationen unter

http://www.bunddeutscherkunsterzieher.de/xmentor/pub/article.php?artid=1791&PHPSESSID=064e5214baa65dce8c990966ae13d335


 
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