Japanologen der Uni Würzburg lesen Mangas als Spiegel der Gesellschaft
In ihrem Forschungsbereich "Literatur und Populärkultur der japanischen Moderne" setzen sich die Würzburger Wissenschaftler Prof. Dr. Martina Schönbein und Dr. Stephan Köhn mit der visuellen Kultur Japans auseinander, vor allem mit den Mangas. Comic-Verlage beherrschen durch die Manga-Serien den japanischen Markt (ein Drittel aller Druckerzeugnisse) und erfüllen durch "Leserspezifizierung" die Träume der verschiedensten Kundenzielgruppen (Schulmädchen - Arbeiter - Akademiker - Manager). Mangas lassen daher wichtige Rückschlüsse auf gesellschaftliche Entwicklungen zu.