Insgesamt steht dabei der Religionsunterricht nicht nur gesellschaftlich vor
neuen Herausforderungen, sondern insbesondere in der schulischen Umsetzung.
Denn erst wenn Religionslehrer einen Kind vermitteln können, „warum es
katholisch ist, und wie das geht“, seien sie auf einem richtigen Weg, schreibt
Martin Ramb, Leiter der Abteilung Religionspädagogik im Bistum Limburg, im
Vorwort.
Auf der Suche nach den richtigen Wegen in die Zukunft will das Heft
Anregungen zur praktischen Gestaltung und Umsetzung geben, etwa am Beispiel der
Ausstellung „Der heilige Leib und die Leiber der Heiligen“ im Dommuseum
Frankfurt. Diese gilt als eine „Stilvorlage für den Religionsunterricht aller
Altersstufen“ und erschließt den religionsgeschichtlichen und theologischen
Hintergrund, inklusive zahlreicher Tipps für die Praxis.
Darüber hinaus empfiehlt Bischof em. Franz Kamphaus in einem Interview das
Buch „Toleranz und Gewalt“ von Arnold Angenendt allen Religionslehrern.
Ausschlaggebend für seine Empfehlung ist laut Kamphaus der Zusammenhang von
Religion und Gewalt, den er in der heutigen Zeit als hoch aktuell empfindet.
Das Buch, das den aktuellen Forschungsstand der Religionswissenschaft
betrachtet, kann seiner Meinung nach als hilfreiches Nachschlagewerk für
Religionslehrer dienen.
Informationen über den Beruf des Religionslehrers, den Unterricht sowie über
Fortbildungsmaßnahmen runden das Heft ab. Zu beziehen ist das aktuelle „INFO“
unter http://www.service.bi stumlimburg.de/ifrr/index2.htm als
PDF-Datei oder für 2,-€ plus Versandkosten beim Dezernat Schule und Hochschule
im Bischöflichen Ordinariat Limburg, Roßmarkt 12, 65549 Limburg. (pie)


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