Manche Astronomen glaubten seit vergangenem Jahr zu wissen,
wie die großen Mengen Staub entstanden sind, welche die frühesten Quasare
umgeben: Sie sollten sich bei den Supernova-Explosionen der ersten
Sterngenerationen nach dem Urknall gebildet haben. Das wurde aus Beobachtungen
des angeblich "stark rauchenden" Supernova-Überrests Cassiopeia A geschlossen.
Nun zeigen neue, von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Astronomie,
der University of Arizona sowie des Space Science Institute in Boulder (beide
USA) mit den Infrarot-Satelliten ISO und SPITZER gewonnene Beobachtungen, dass
dieser wichtige Befund nicht zu halten ist. Der Staub gehört vielmehr zu einer
interstellaren Wolke, die weiter im Vordergrund steht und Cassiopeia A überdeckt
(Nature, 8. Dezember 2004).
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