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Lehre oder Leere? / Computeraustattung und –nutzung an deutschen Schulen / Sonderumfrage zum (N)ONLINER Atlas 2006 erschienen

München/Berlin/Bielefeld, 27. September 2006 – Der aktuelle (N)ONLINER Atlas, der von Initiative D21 und TNS Infratest seit 2001 jährlich erhoben wird und im Rahmen des Informatikjahres am 1. August in Berlin präsentiert wurde, stellt mit Intel als Sponsor die Ergebnisse der Sonderumfrage „Lehre oder Leere?



Computerausstattung und –nutzung an deutschen Schulen“ vor. Insgesamt wurden dafür 1.150 deutschsprachige Schüler im Alter von 14 bis 24 Jahren an allgemeinbildenden Schulen (Klassen 5 bis 13) in Deutschland detailliert nach der Nutzung von Computern bzw. Laptops im Unterricht befragt. Danach sind annähernd 90 Prozent der Schulen mit Computern oder Laptops ausgestattet und nutzen diese im Unterricht.

Dabei bilden in diesen Schulen spezielle Computerräume mit einem Anteil von 90 Prozent den Schwerpunkt der PC- und Laptop-Ausstattung. „Trotz der hohen Anzahl von Computerräumen ist die individuelle Nutzung sehr gering. Damit einher geht die geringe Einbindung von Computern in den Unterricht. Hier sehen wir noch Entwicklungsbedarf. Wir müssen insbesondere bei den Lehrenden mehr Aufmerksamkeit für die Integration von Computern im Unterricht schaffen. Im Zeitalter der Informationsgesellschaft brauchen wir eine moderne Lernkultur.“, so Hannes Schwaderer, Vorstand der Initiative D21 und Geschäftsführer von Intel. „18 % der Schüler nutzen einen Computer häufig im Unterricht, ein international eher durchschnittlicher Wert. Vor allem in technisch-naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächern bietet sich ein häufigerer Einsatz eines Computers an. Diese Fächer liegen überraschenderweise lediglich im Mittelfeld der Nutzungshäufigkeit. Deutlich häufiger kommen PC und Laptop in den Sozialwissenschaften und Sprachen zum Einsatz.“, führt Reinhold Horstmann, Projektleiter der Sonderumfrage von TNS Infratest aus.


„Der Einsatz neuer Technologien bietet eine große Chance, die Unterrichtsqualität zu steigern
und den Schülerinnen und Schülern wichtige Kompetenzen zu vermitteln, die im Berufsleben
als selbstverständlich gelten. Gleichwohl wissen wir aber, dass den Lehrenden dafür geeignete Hilfestellungen angeboten werden müssen – von Fortbildungen über Unterrichtsmaterialien bis hin zu einer flexibel einsetzbaren, hochwertigen Ausstattung in Klassenzimmern und einer verlässlichen Wartung der Geräte und Programme“, ergänzt Johannes Böttcher, Institutsrektor der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung ALP (Dillingen), die Beratung und Fortbildungsangebote rund um das Thema "Computer in der Schule" bietet.

 

Weitere Informationen unter:

http://www.nonliner-atlas.de/


 
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