Auf einzelnen Web-Seiten würden sogar Hinrichtungen von Lehrern simuliert. Die Schulministerin habe die Bezirksregierungen angewiesen, solche Inhalte sperren zu lassen und nötigenfalls Strafanzeige gegen die Betreiber zu stellen. Justizministerin Müller-Piepenkötter betonte, dass es sich bei diskriminierenden Darstellungen von Lehrern nicht um Kavaliersdelikte handele. «Wir haben es hier eindeutig mit Straftaten zu tun.» Mobbende Schüler könnten von den Lehrern auch zivilrechtlich wegen einer Verletzung des Persönlichkeitsrechts belangt werden. Beide Ministerinnen rieten betroffenen Lehrern, sich an die Polizei und an die Schulaufsicht zu wenden. Diffamierte Pädagogen sollen künftig gezielte Beratung erhalten. «Wir arbeiten an einer Handreichung mit rechtlichen Regelungen und Tipps», sagte Sommer. Zudem sei die Landesregierung mit den Lehrerverbänden im Gespräch, «um eine wirksame Lösung für dieses Problem zu finden»
Quelle Schulministerium Nordhrein-Westfalen:


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