Beim Offline-Lernen mit Lernsoftware schnitten 12 Prozent der Kinder im Bereich Mathematik, 16 Prozent bei Deutsch und sieben Prozent bei Fremdsprachenkenntnissen bei intensiver Nutzung des PCs besser ab.
Beim Lernen im Internet zeigten in Mathematik 10 Prozent der Schüler, in Deutsch 22 Prozent und in den Fremdsprachen sogar 26 Prozent bessere Ergebnisse. Am schlechtesten hätten Kinder ohne Zugang zu den neuen Medien abgeschnitten, hieß es in der Mitteilung. Ein anderes Bild ergab sich dagegen für Internetspiele: Hier schnitten Kinder, die nur wenig spielten, besser in Deutsch und Mathematik ab.
Bei Fremdsprachen haben intensive Nutzer von Internetspielen der Studie zufolge dagegen Vorteile. Für die Studie wurden über 1.000 Haushalte mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren telefonisch befragt. Der Umfrage zufolge nutzen 90 Prozent der Kinder zwischen fünf und 15 Jahren in Deutschland einen Computer. Im Durchschnitt sitzen die Kinder dabei fünf Stunden in der Woche vor dem Bildschirm.
Der Großteil von ihnen nutzt den Computer für die Internetsuche und Spiele (je 45 Prozent) sowie für Kommunikation (38 Prozent). Etwa 39 Prozent der Kinder lernen demnach offline am Computer, 32 Prozent nutzen Internet-Lernangebote. Zwtl: Eltern sind oft skeptisch Der Umfrage zufolge stehen Eltern der Computernutzung ihrer Kinder aber oft skeptisch gegenüber. So haben 71 Prozent Sorge, dass ihre Kinder zu wenig an die frische Luft kommen. Etwa die Hälfte hat Angst vor Spielsucht. 41 Prozent der Eltern beklagen fehlende Kinderschutzmechanismen.
Die Initiative D21 ist nach eigenen Angaben die größte europäische Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland zu stärken.
Quelle: Pr-inside


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