Der Mplayer-Decoder sorgt dafür, dass Lives eine Vielzahl von Formaten lesen kann. Weitere Decoder lassen sich als Plug-ins einbinden, etwa für Ogg Theora. Der Anwender kann seine Arbeit in mehr als 50 Ausgabeformaten speichern, darunter Mpeg4, H264, Xvid und Ogg Theora. Auch Encoder lassen sich als Plug-ins einbinden. Auch verschiedene Audioformate unterstützt die Software.
Anwender können mit Lives die Videogröße ändern und an mehrspurigen Projekten arbeiten. Neben den Schneidefunktionen liefert Lives auch einige Effekte mit. So lassen sich Bildausschnitte vergrößern und Szenen ein- und ausblenden. Bei Abstürzen soll die Software alle Informationen wieder herstellen können, so dass kein Datenverlust droht. Näheres findet sich in der Funktionsübersicht.
Ursprünglich als "Linux Video Editing System" gestartet, läuft Lives mittlerweile auch unter Windows und MacOS X sowie auf BSD-Systemen. Die GPLv3-lizenzierte Software steht in der Version 1.0 ab sofort zum Download bereit. Diverse Erweiterungen finden sich ebenfalls auf der Projektseite.


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