Nachrichten Service Rubriken Grundschule Sek. I Sek. II Förderschulen Sonstiges Shop

DROGENBERICHT: Jugendliche verzichten auf Alkopops und Zigaretten

Berlin (rpo). Erstmals ist die Zahl jugendlicher Raucher im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Auch der Konsum so genannter Alkopops sei gesunken, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtbericht.



Ebenfalls erfreulich: Die Zahl der Todesfälle durch illegale Drogen ist auf den niedrigsten Stand seit 1989 gesunken. Sorge macht hingegen der gestiegene Konsum von Cannabis.   

Täglich stürben in Deutschland 300 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, sagte Caspers-Merk. Deshalb sei es erfreulich, dass die Raucherquote bei 12- bis 17-Jährigen erstmals wieder rückläufig sei. Rauchten 2001 noch 28 Prozent in dieser Altersgruppe, seien es 2005 nur noch 20 Prozent.

Die Erhöhung der Tabaksteuer zeige ihre Wirkung, so die Drogenbeauftragte. Zudem werde Rauchen bei Jugendlichen als "zunehmend uncool" angesehen. Sie appellierte an die Länder, sich der Initiative für rauchfreie Schulen anzuschließen, um diesen Trend zu verstärken.

Tabakzusatzstoffe in der Kritik

Zu der vom Bundesverbraucherministerium am Dienstag veröffentlichten Liste von Tabakzusatzstoffen sagte die Drogenbeauftragte, sie unterstütze mehr Transparenz bei diesem Thema. Besonders Besorgnis erregend seien Stoffe wie Ammoniak, die den Hustenreiz unterdrückten und so Jugendliche leichter zum Rauchen verleiteten. Sie betonte aber, die Zusatzstoffe seien nicht das größte Problem bei Zigaretten: "Das Hauptproblem ist das Rauchen selbst."

Seit der Einführung der Sondersteuer auf so genannte Alkopops im August 2004 sei der Konsum der süßen alkoholischen Mixgetränke zurückgegangen, sagte Caspers-Merk. Vor der Sondersteuer gaben noch 28 Prozent aller 12- bis 17-Jährigen an, mindestens einmal im Monat Alkopops zu trinken. Aktuell seien es nur noch 16 Prozent. Ein Drittel der Jugendlichen, die vorher schon einmal Alkopops gekauft hätten, kauften jetzt überhaupt keine mehr.

Alarmierend sei dagegen der europaweit steigende Konsum von Cannabis bei jungen Menschen. Sieben Prozent aller Jugendlichen haben dem neuen Drogenbericht zufolge Erfahrung damit. Jeder fünfte 18- bis 25-Jährige habe schon einmal Cannabis konsumiert. Caspers-Merk sagte, angesichts dieser Zahlen werde nun die Effizienz von Therapieangeboten geprüft. Auch solle ein Handbuch zur Hilfe bei Cannabisabhängigkeit entwickelt werden.

Quelle: RP-Online
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/politik/deutschland/90190


 
 Diese Seite per Email weiter empfehlen  ·   Druckversion
 · 
 Newsletter abonnieren

 


Bestellen Sie gleich hier Ihren Newsletter:
Ihr Name:

Ihre Emailadresse:


Produkte aus unserem Shop:
Lebenskrisen als Chance zum Neubeginn
Anzeige
Anzeige
Anzeige
top-finanz.de
Anzeige
Naturamed
Anzeige
steuertipps.de
Anzeige
FWU-Shop
Copyright © 2007 TeachersNews
Hosted by Oberdieck Online GmbH       an den Seitenanfang springen