"Klicken sie hier, um Drogen auszuprobieren" - mit diesem Werbespruch lädt der Online-Dienst www.trydrugs.net die User zum legalen Drogenkonsum ein. Die Website ist durch die Zusammenarbeit einer norwegischen Jugendorganisation und dem Gesundheitsministerium entstanden. Die erste Droge, die der User ausprobiert, ist Marihuana.
Auf dem Bildschirm steigt langsam immer mehr Rauch auf, die Schrift wird immer undeutlicher. Um zur nächsten Droge zu gelangen, muss der Besucher den Button "Continue" erreichen. Doch dies ist gar nicht mal so leicht. Denn das, was Marihuana mit dem Gehirn veranstaltet, macht die Maus mit dem Nutzer. Die Bewegungen sind extrem verlangsamt, die Buchstaben der Schrift sehr unleserlich. Marihuana verlangsamt das Gehirn, und das bekommt der Besucher der Website eindeutig zu spüren.
Hat er es dennoch auf den Button geschafft, wird er mit der Droge Kokain konfrontiert. Nichts für schwache Nerven, denn nach wenigen Augenblicken blitzt der Bildschirm weiß auf. Der Mauszeiger irrt wie wild über den Monitor, alles ist sehr hektisch. Genau das, was Kokain mit dem Menschen bewirkt. Auch bei der letzten virtuellen Droge, dem Heroin, fällt das Lesen der Texte und das Bewegen der Maus extrem schwer.
In unserer Fotostrecke haben wir ein paar Eindrücke des Tests zusammengefasst. Am besten ist es aber, sie probieren es selber aus!
Quelle: RP-Online


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