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Kultur für Kinder? Jetzt gibt's KiKuMa!

Berlin (ots) - Kulturstaatsminister Bernd Neuman und die Ursula Lübbe Stiftung präsentieren das erste Kinderkulturmagazin für Eltern und Kinder.



Getto-Rapper Bushido ist genauso intelligent wie das jugendliche
Pianisten-Genie Lang Lang, und der vierjährige Falco könnte seine
Platschbilder ohne Scham neben Mirós Meisterwerke hängen. Und dann
muss sich Klaus Maria Brandauer, der Weltstar, fragen lassen, ob
Auswendiglernen nicht doch ziemlich lästig ist. Eine Anmaßung folgt
der anderen. Wo gestandene Feuilletonisten angesichts dieser
Respektlosigkeiten nach Luft schnappen, macht KiKuMa weiter. KiKuMa?
Das erste KinderKulturMagazin für Eltern und Kinder enthüllt alles,
was Kinder schon immer über Kultur wissen wollten und ihre Eltern nie
zu fragen wagten. KiKuMa erscheint ab 5. November viermal jährlich in
einer Auflage von 1,3 Millionen Exemplaren als Gratisbeileger in
vielen Tageszeitungen. Zeitgleich wird das Magazin unter
www.KiKuMa.de online geschaltet.

 

   "Eltern sollen durch KiKuMa erfahren, welche Wege es gibt, Kinder
ohne erhobenen Zeigefinger an Kunst, Kultur und Kulturen
heranzuführen", erläutert Verleger Stefan Lübbe (50),
Vorstandssprecher der Ursula Lübbe Stiftung den Hintergrund. "Wenn
wir über diesen Weg auch die erreichen können, für die die Schwelle
zu Kunst und Kultur immer zu hoch liegt, dann haben wir viel
geschafft." Der erfolgreiche Verleger erhebt bewusst nicht den
Anspruch, Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren direkt
anzusprechen: "Das wäre ein unmöglicher Spagat zwischen Bussi-Bär,
Wendy und Bravo". Vielmehr wende sich KiKuMa deswegen bewusst an
Eltern und fordere sie auf, selbst neugieriger und darüber zu
Kulturvermittlern zu werden.

 

   Brandauer und Hip-Hop - die Inhalte der ersten KiKuMa-Ausgabe

 

   Stolz ist man bei KiKuMa darauf, mit Klaus Maria Brandauer einen
der bedeutenden Schauspieler deutscher Sprache als Autor der ersten
Titelgeschichte gewonnen zu haben. Hier erklärt er Kindern, wie ein
Schauspieler sich der Figur, die er spielen soll, persönlich annähert
und wie er sie auf der Bühne zum Leben erweckt. Weiterhin wird
verraten, wie ein Zwölfjähriger seinen Alltag im Rom vor 2000 Jahren
erlebt. KiKuMa fragt und antwortet: Etwa ob und warum Musizieren
schlau macht oder warum es manchmal den Anschein hat, dass ein
weltberühmtes Bild aussieht, als wenn ein Kind mit Wasserfarben
spielt. Kurz: KiKuMa beantwortet, was auch viele Erwachsene so leicht
nicht beantworten können.

 

   Neuer Service für Eltern und Kinder: der Kulturkalender von KiKuMa
-vor allem auch im Internet

 

   Ein wichtiger Teil von KiKuMa ist der Kinderkulturkalender, der
sich im Internet logisch fortsetzt: Konzerte, Theater,
Museumsführungen, Kreativ-Workshops, Mitmach-Kunst, experimentelle
Geschichtskunde und unendlich viel mehr - übersichtlich nach Regionen
geordnet. Das alles gezielt für Kinder und ihre Eltern aufbereitet,
gibt es in dieser Form und Konsequenz nur in KiKuMa. Der Kalender
versteht sich als offene Plattform für Kulturinstitutionen,
Elterninitiativen und alle kulturell Engagierten, um auf ihre
Kulturprojekte für Kinder und mit Kindern aufmerksam zu machen. Auf
der Website www.kikuma.de können alle Kinder, Eltern und
Interessierten sogar noch mehr Kulturtermine tagesaktuell abrufen. Ab
jetzt gibt es keine Ausreden mehr für langweilige Samstage vor dem
Fernseher.

 

   Über die Initiatoren und Förderer von KiKuMa

 

   Das Magazinprojekt wird aus Mitteln der Ursula Lübbe Stiftung
finanziert. Vorsitzender des Herausgeberbeirates ist Herr
Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für
Kultur und Medien. KiKuMa entsteht in Zusammenarbeit mit starken
Medienpartnern und herausragenden Persönlichkeiten aus Kultur,
Wirtschaft und Politik. Herausgeber Stefan Lübbe betont deshalb noch
einmal die entscheidende Rolle der deutschen Publizistik für die
erfolgreiche Umsetzung von KiKuMa: "Ohne die großzügige Unterstützung
der Zeitungen, denen KiKuMa beiliegt, wäre ein solches Projekt
niemals möglich gewesen", stellt er klar. Die Initiative sei aber
auch weiterhin offen für Unternehmen und Institutionen, die sich
aktiv für die Bildungssituation in Deutschland einsetzen wollen.

 

 

Pressekontakt:
Bernhard Fuchs
Serviceplan Brand PR
Haus der Kommunikation
80250 München
Tel.: +49 89/20 50 41 58
E-Mail: b.fuchs@brandpr.de 


 
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