Fehr empfiehlt Eltern, sich noch weitere Informationen
einzuholen, um entscheiden zu können, ob sie ihrem Kind das entsprechende Spiel
zutrauen können. So gebe beispielsweise das Computerprojekt Köln, ein Verbund
verschiedener Jugendinitiativen, jährlich eine Broschüre heraus, in der 80
Spiele und Software-Titel für Kinder von vier bis 14 Jahren von Pädagogen
bewertet werden.
Viele Hersteller veröffentlichen auf ihren Internetseiten
Demo-Versionen ihrer Spiele - eine weitere Möglichkeit für Eltern, die von
ihren Kindern gewünschte Software vorab zu testen.
Unerfahrene Eltern können auf der Website der Bundeszentrale für politische
Bildung nachlesen, was Computer- und Konsolenspiele überhaupt sind.
Schließlich kann beim Publikationsversand der Bundesregierung
kostenfrei die Broschüre "Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt"
bestellt werden - per Post: Postfach 48 10 09, 18132 Rostock; telefonisch: 0 18
05/77 80 90 oder mit einer E-Mail: Publikationsversand@bundesr
egierung.de .
Im Übrigen rät Fehr den Eltern, vorhandene Computerspiele mit
ihren Kindern gemeinsam zu spielen. Dabei könnten sie erkennen, wie viel Gewalt
und Action ihr Kind verträgt. Wichtig sei letztlich immer, wie das Kind mit dem
Spiel klarkommt.
Quelle: LexisNexis
http://www.lexisnexis.de/aktuelles/107947?or=366&tt=news P>

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