Lauterbach sagte laut "Bild am Sonntag", es seien deutlich schärfere Regeln zum Nichtraucherschutz nötig. "Studien zeigen klar, wie schädlich Passivrauchen für die Gesundheit ist. Besonderen Schutz verdienen die Kinder", wird Lauterbach zitiert.
So sollte verboten werden, dass Eltern in Autos und anderen geschlossenen Räumen rauchen, wenn ihre Kinder dabei sind, verlangte der Bundestagsabgeordnete der Zeitung zufolge. Ansonsten steige das Asthma- und Allergie-Risiko der Kinder. Zudem würden Kinder von Rauchern später oft selbst abhängig. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, befürwortete ein Rauchverbot im Auto zum Schutz von Kindern und will der Zeitung zufolge eine gesetzliche Umsetzung prüfen.
Die Abteilungsleiterin für Krebsvorbeugung am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Martina Pötschke-Langer, verwies in diesem Zusammenhang auf das Grundgesetz, das zum Schutz des geborenen und des ungeborenen Lebens verpflichte. "Dieser Aufgabe kommt der Gesetzgeber in Deutschland nur unzureichend nach." Der Oberarzt und Tumorspezialist Eckart Laack vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf sagte der Zeitung zufolge: "Sechzig Säuglinge sterben jedes Jahr in Deutschland durch Passivrauchen, insgesamt sterben jedes Jahr etwa 3.300 Nichtraucher an Erkrankungen, die durch Passivrauchen verursacht sind."
Weitere Informationen unter:
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/politik/deutsch land/355279


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