Das sollten Sie beachten:
1. Wählen Sie für Ihr Kind den sichersten Schulweg aus. Nicht immer ist der kürzeste, auch der beste Schulweg. Ein kleiner Umweg lohnt sich, wenn er über nahegelegene Fußgänger-Überwege, beampelte Kreuzungen oder von Polizisten und Schülerlotsen betreute Überwege führt.
2. Planen Sie ausreichend Zeit für den Schulweg Ihres Kindes ein. Wenn Ihr Kind sich hetzen muss, leidet die Aufmerksamkeit für all das, was unterwegs passiert.
3. Üben Sie! Gehen Sie den Schulweg Ihres Kindes gemeinsam bereits in den Ferien ab. Begeben Sie sich dabei auf Augenhöhe und gehen Sie spielerisch neben Ihrem Kind in die Hocke. So wissen Sie, was Ihr Kind wahrnimmt und Ihr Kinde fühlt sich ernst genommen.
4. Machen Sie Ihr Kind auf bestimmte Situationen, Fahrzeuge oder
Personen im Straßenverkehr aufmerksam.
5. Bilden Sie „Gehgemeinschaften“ mit den Nachbarskindern, also kleine Gruppen, die sich morgens gemeinsam auf den Weg machen.
6. Testen Sie das Verhalten Ihres Kindes an bestimmten kritischen Stellen bevor Sie es zum ersten Mal allein gehen lassen.
7. Bereiten Sie Ihr Kind auf unerwartete, ungewöhnliche Situationen vor und besprechen Sie das richtige Verhalten
8. Lassen Sie sich von Ihrem Kind über Ereignisse auf dem Schulweg berichten und gehen Sie auch auf scheinbar unbedeutende Probleme ein.
9. Ziehen Sie Ihrem Kind helle Kleidung an und sorgen Sie bei schlechten Sicht- und Wetterverhältnissen dafür, dass es immer rechtzeitig erkannt wird. Dabei sorgen vor allem die Farben Gelb, Orange, Rot und zusätzliche Reflektoren für mehr Sicherheit.
Übrigens: Wussten Sie, dass ein Aufprall mit 50 Stundenkilometern ungefähr so wirkt wie ein Sprung aus dem dritten Stock? Erwischt Sie ein Auto, das 100 Kilometer fährt, entspricht das in etwa einem Sturz vom Kirchturm...
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