Der war in einer Gemeinschaftsaktion zwischen Theater und Gymnasium im Dezember 2004 kreiert worden, weil Theaterintendant und Schulleiter die Ergebnisse der zweiten Pisastudie zum Anlass genommen hatten, mit Schul- und Spielzeitbeginn 2005/2006 einen Kulturpass für diese Altersgruppe als Pilotprojekt einzuführen.
„Damit sollen die Schüler angehalten werden, pro Halbjahr mindestens zwei Besuche in einem Theater, einem Sinfoniekonzert, einem Museum oder einer Ausstellungen auf eigene Initiative hin durchzuführen und sich diesen Besuch von den entsprechenden Institutionen in ihrem Kulturpass bescheinigen zu lassen“, erläuterte Montavon seine Initiative, die für ihn nur der erste Schritt zu seinem erklärten Ziel sei, Theater als Schulpflicht zu installieren.
Jürgen Kornmann betrachtet den Kulturpass als sinnvolle Ergänzung zu den schulischen Angeboten und als ein Puzzleteil auf dem Weg zur ganzheitlichen Bildung und der Realisierung der Aufgabe, die Jugend an Kultur heranzuführen. Von der Kultusministerkonferenz in diesem Jahr fordert Montavon eine Änderung der Schulgesetzgebung in diesem Sinne.

Österreich
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