Einige der insgesamt elf Firmenideen sind: Vermarktung selbst erzeugter Nahrungsmittel, Imkerei, Websitegestaltung oder Organisation von Veranstaltungen. Die Schülergenossenschaften werden von der Kultusbehörde Niedersachsen und dem Genossenschaftsverband Norddeutschland durch Informationen, Beratung und Buchprüfung unterstützt.
Nicole Göler von Ravensburg, Professorin an der FH FFM, über die
Ergebnisse der Untersuchung: "Ziel unserer Evaluation war es
herauszufinden, welche pädagogische Wirkung die genossenschaftlich organisierte Arbeit auf die Schüler/-innen hat. Wir wollten auch wissen, inwiefern die Rolle von Lehrerinnen und Lehren sich verändert, wenn es um die genossenschaftliche Zusammenarbeit in einer Schülerfirma geht." Abgefragt wurde außerdem eine Beurteilung des Förderkonzeptes und der Wunsch nach weiteren Unterstützungsangeboten, so die FH.
Die Fragebogen- und Interviewerhebung hat ergeben, dass
Schü-ler/-innen und Lehrer/-innen die nachhaltigen
Schülergenossenschaften sehr positiv beurteilen: "als eine von
Partizipation, Motivation, Spannung und Kooperation gekennzeichnete praktische Sondersphäre innerhalb ihrer Schule", sagt Göler von Ravensburg. Besonders hoch sei auch die Bedeutung des selbstorganisierten Lernens und der Praxisnähe. Die Auswertung habe gezeigt, dass "die Arbeit in Schülergenossenschaften pragmatische und soziale Fähigkeiten fördere sowie das Nachhaltigkeitsbewußtsein
stärke".
Information unter www.genoatschool.de.
Quelle: Fachhochschule Frankfurt (Main), Tatiana Schukow


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