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Schulentwicklung durch Freie Lernorte

60 Schulen aus ganz Deutschland entwickeln im Rahmen des Projekts "Freie Lernorte - Raum für mehr" Ideen für eine bessere Schule. Bonn/Mönchengladbach - Die Schule ist eine Baustelle und das vor allem im übertragenen Sinne! Nicht nur auf dem diesjährigen Ganztagsschulkongress am 22. und 23. September in Berlin ist dies wiederum sehr deutlich geworden!



Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass pädagogische Veränderungen nur gelingen, wenn auch die räumlichen und medialen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Genau diesem Thema widmeten sich Vertreter von Ganztagsschulen aus ganz Deutschland bei einem Treffen in der Gesamtschule Mönchengladbach-Hardt. Unterstützt werden sie dabei durch das Projekt "Freie Lernorte - Raum für mehr" von Schulen ans Netz e. V.

 

Alle Projektschulen, gleich welcher Schulform, Größe oder Bundesland vereint der Wunsch, ihren Schülerinnen und Schülern durch die Einrichtung von Freien Lernorten bessere Lernbedingungen zu ermöglichen. Das Treffen der Schulvertreter war die Auftaktveranstaltung für die zweite Projektphase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes "Freie Lernorte - Raum für mehr". Seit diesem Schuljahr begleitet das Projekt insgesamt 60 Schulen.

 

Während die einen "über den Tellerrand" blickten und erfuhren, wie in der schwedischen Futurum Skola gelernt wird, diskutierten die anderen mit verschiedenen Experten aus Deutschland und den Niederlanden über die Möglichkeiten, wie sich Schule nach außen öffnen kann und welche Formen der Kooperation durch Freie Lernorte möglich werden.
Kaum zu bremsen waren die Teilnehmer, als es darum ging, ein eigenes Raumkonzept für einen Freien Lernort zu entwickeln. Dabei stand ihnen neben den schwedischen, niederländischen und deutschen Experten auch ein Architekturbüro zur Seite. Thomas Bungarten, Lehrer an einer der Projektschulen, brachte die Veranstaltung auf den Punkt: "Eine Schule muss nicht zwingend gänzlich umgebaut werden, um das Denken eines Freien Lernortes anzuregen. Der eingerichtete Freie Lernort ist vielmehr der Ausgangspunkt für Schulveränderung und Schulentwicklung".

 

Weitere Informationen unter www.freie-lernorte.de.

 


 

Schulen ans Netz e. V. ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Telekom AG. Der gemeinnützige Verein mit gesamtgesellschaftlichem Bildungsauftrag ist ein Kompetenzcenter für das Lehren und Lernen mit neuen Medien im schulischen Umfeld. Neben Veranstaltungen, Beratungs- und Qualifizierungsangeboten bietet Schulen ans Netz e.V. verschiedene Internetdienste und -plattformen an. Freie Lernorte - Raum für mehr:  Anknüpfend an das Investitionsprogramm der Bundesregierung "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) begleitet und unterstützt das Projekt ca. 60 Ganztagsschulen verschiedener Schulformen aus dem gesamten Bundesgebiet bei der Umsetzung neuer Konzepte des selbstständigen Lernens mit neuen Medien an so genannten Freien Lernorten.
www.schulen-ans-netz.de
www.freie-lernorte.de

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1996 - 2006: Schulen ans Netz wird zehn!
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