Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass pädagogische Veränderungen nur gelingen, wenn auch die räumlichen und medialen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Genau diesem Thema widmeten sich Vertreter von Ganztagsschulen aus ganz Deutschland bei einem Treffen in der Gesamtschule Mönchengladbach-Hardt. Unterstützt werden sie dabei durch das Projekt "Freie Lernorte - Raum für mehr" von Schulen ans Netz e. V.
Alle Projektschulen, gleich welcher Schulform, Größe oder Bundesland vereint der Wunsch, ihren Schülerinnen und Schülern durch die Einrichtung von Freien Lernorten bessere Lernbedingungen zu ermöglichen. Das Treffen der Schulvertreter war die Auftaktveranstaltung für die zweite Projektphase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes "Freie Lernorte - Raum für mehr". Seit diesem Schuljahr begleitet das Projekt insgesamt 60 Schulen.
Während die einen "über den Tellerrand" blickten und erfuhren, wie in der
schwedischen Futurum Skola gelernt wird, diskutierten die anderen mit
verschiedenen Experten aus Deutschland und den Niederlanden über die
Möglichkeiten, wie sich Schule nach außen öffnen kann und welche Formen der
Kooperation durch Freie Lernorte möglich werden.
Kaum zu bremsen waren die
Teilnehmer, als es darum ging, ein eigenes Raumkonzept für einen Freien Lernort
zu entwickeln. Dabei stand ihnen neben den schwedischen, niederländischen und
deutschen Experten auch ein Architekturbüro zur Seite. Thomas Bungarten, Lehrer
an einer der Projektschulen, brachte die Veranstaltung auf den Punkt: "Eine
Schule muss nicht zwingend gänzlich umgebaut werden, um das Denken eines Freien
Lernortes anzuregen. Der eingerichtete Freie Lernort ist vielmehr der
Ausgangspunkt für Schulveränderung und Schulentwicklung".
Weitere Informationen unter www.freie-lernorte.de.
Schulen ans Netz e. V. ist eine Initiative des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Telekom AG. Der gemeinnützige
Verein mit gesamtgesellschaftlichem Bildungsauftrag ist ein Kompetenzcenter für
das Lehren und Lernen mit neuen Medien im schulischen Umfeld. Neben
Veranstaltungen, Beratungs- und Qualifizierungsangeboten bietet Schulen ans
Netz e.V. verschiedene Internetdienste und -plattformen an. Freie Lernorte -
Raum für mehr: Anknüpfend an das Investitionsprogramm der Bundesregierung
"Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) begleitet und unterstützt das Projekt
ca. 60 Ganztagsschulen verschiedener Schulformen aus dem gesamten Bundesgebiet
bei der Umsetzung neuer Konzepte des selbstständigen Lernens mit neuen Medien
an so genannten Freien Lernorten.
www.schulen-ans-netz.de
www.freie-lernorte.de
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1996 - 2006: Schulen ans
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