Das Kultusministerium bietet dieses erprobte Programm in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse und deren Landesvertretung Baden-Württemberg allen Schulen für die Sekundarstufe 1 an. Über 200 Schulen haben sich bereits für das Programm entschieden.
Erste Erfahrungen liegen inzwischen vor: Nach dem Projekt äußerten Schülerinnen und Schüler: "Wir haben gelernt, wie man Konflikte mit Worten lösen kann und wie man sich Feedback gibt." Mobbing ist Gewalt und zerstört die Gemeinschaft. Deshalb gilt es, Positives und Lebenswertes dagegen zu halten. Klassenlehrkräfte meinten, dass das Projekt auch die Gemeinschaft in der Klasse stärkt.
Während einer Projektwoche werden Strategien gelernt, wie die Klasse ein Team werden kann. Prosoziales Verhalten und ein gutes Klassenklima tragen zu einem unbeschwerten und erfolgreicheren Lernen bei. Am letzten Tag stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Projektergebnisse den Eltern vor. Das Programm eignet sich besonders für den Einstieg ins Schuljahr, weil es neben den Themen "Mobbing" und "Vermeidung von Mobbing" auch Grundthemen für das gelingende Miteinander in einer Schulklasse aufnimmt.
Ausführliche Informationen zum Programm "Mobbingfreie Schule – Gemeinsam Klasse sein!" sind unter www.gewaltpraevention-bw.de erhältlich. Wenn sich Schulen bis Ende des Schuljahres anmelden, kön-nen für sie regional organisierte Fortbildungen im September 2010 berücksichtigt werden. Auf diese Weise kann die Projektwoche noch vor den Herbstferien umgesetzt werden.
Weitere Auskünfte erteilt das Kontaktbüro Gewaltprävention, erreichbar unter 0711 279-2912 oder -2913 oder per E-Mail: viktoria.darkashly@km.kv.bwl.de und karl.haeberle@km.kv.bwl.de .


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